Pressemitteilung

Volksbanken: Starker Finanzpartner für den Kreis Steinfurt

Vier-Milliarden-Grenze bei addierter Bilanzsumme übersprungen / Kundenvolumen steigt auf 8,0 Milliarden Euro / Gruppe der Volksbanken setzt auf Förderung der Menschen und des heimischen Mittelstands / Wichtige Impulse vor Ort und in der Region

Kreis Steinfurt/Rheine. Zufriedene Gesichter bei den Volksbanken im Kreis Steinfurt. Die sechs jeweils selbstständigen Institute haben ihre starke Position auf den Finanzmärkten vor Ort und in der Region im ersten Halbjahr 2016 weiter ausgebaut. Bestärkt werden sie in dieser Einschätzung beim Blick auf die addierten Bilanzzahlen, die Bankensprecher Franz-Josef Konermann (Vorstandsmitglied VR-Bank Kreis Steinfurt eG) und sein Stellvertreter Peter Gaux (Volksbank Ochtrup eG) am Mittwoch (29. Juni) der Öffentlichkeit auf der traditionellen Bilanzpressekonferenz in Rheine vorstellten.

Die Ergebnisse der geschäftlichen Entwicklung per 30. Juni 2016 im Überblick:
Die addierte Bilanzsumme der sechs selbstständigen Institute – Volksbank Greven, Volksbank Laer-Horstmar-Leer, Volksbank Saerbeck, VR-Bank Kreis Steinfurt, Volksbank Ochtrup,
Volksbank Westerkappeln-Wersen – stieg im Vergleich zum 1. Januar 2016 um plus 4,27 Prozent auf den neuen Spitzenwert von 4,09 Milliarden Euro. Damit wurde die Vier-Milliarden-Grenze erstmals übersprungen. Das gesamte Kundenvolumen, es beinhaltet auch die
geschäftlichen Aktivitäten mit Partnerinstituten, die nicht in die Bilanz mit einfließen, stieg auf 8,0 Milliarden Euro.
„Ein schöner Erfolg, auf den wir allen Widrigkeiten wie der anhaltenden Niedrigzinsphase, der steigenden Regulierung und den Auswirkungen der Digitalisierung zum Trotz stolz sein können“, resümierte Franz-Josef Konermann. „Kundenähe, lokale und regionale Verbundenheit,
Sympathie, Vertrauen und Leistungsfähigkeit sind dafür die ausschlaggebenden Faktoren.“


Kurzfristige Geldanlagen gefragt
Zuwächse verzeichneten die Kreditgenossenschaften auch auf der so genannten Passivseite ihrer Bilanzen. Die hier ausgewiesenen Kundeneinlagen stiegen um 2,0 Prozent auf 2,81 (2,75) Milliarden Euro. Als Folge des Niedrigzinsniveaus waren vor allem kurzfristige Geldanlagen gefragt. Zudem war das Bestreben nach Sicherheit und Liquidität deutlich erkennbar. Gefragt waren vor allem Sondersparformen und Termingelder und außerbilanzielle Geldanlagen. VieleKunden hielten auch Liquidität auf laufenden Konten vor.

Für den Bankensprecher bedeutet dies, dass zahlreiche Einlagen angesichts der niedrigen Zinsen nur „geparkt“ sind und mittelfristig wieder umgeschichtet werden. Bei der Betrachtung der bilanziellen wie der außerbilanziellen Anlagen ist für Franz-Josef Konermann „nicht das Wachstum unserer Einlagenpositionen entscheidend,
sondern das Wachstum des Mehrwertes beim Kunden.“


Lebhaftes Kreditgeschäft
Die Volksbanken im Kreis Steinfurt setzen gemeinsam mit ihren Partnern in der genossen-schaftlichen FinanzGruppe weiter auf die Privatkundschaft und den Mittelstand. Dies belegen auch die aktuellen Zahlen bei den ausgelegten Krediten. Bei den Firmenkunden wurden die Gelder vor allem für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen benötigt. Bei den Privatkunden lag der Schwerpunkt bei energetischen Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbau. Zum 30. Juni hatte die Gruppe ein Gesamtkreditvolumen von 2,84 Milliarden Euro in ihren Büchern stehen. Das gesamte Kundenkreditvolumen erhöhte sich auf 3,67 Milliarden Euro (plus 2,3 Prozent).

Im außerbilanziellen Dienstleistungsbereich (Bausparen, Versicherungen, Hypotheken, Wertpapiere) verzeichneten die Volksbanken ebenfalls gute Geschäfte. So verwalten die Volks-banken für ihre Kunden 320 Millionen Euro – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1,6 Prozent.

Aktive Zukunftsvorsorge ist den Mitgliedern und Kunden weiter wichtig: Die Anzahl der Riester-Verträge stieg im Jahresverlauf auf 33.027 an. Dabei profitieren die Riester-Sparer auch stark von der staatlichen Förderung. Allein im Monat Mai wurden für Riester-Sparer rund 3,9 Millionen Euro an Zulagen ausgezahlt. Weiteren Rückenwind gab es für die genossenschaftliche Idee im
Kreis Steinfurt: 679 Männer, Frauen und Kinder stießen in den vergangenen sechs Monaten neu in den Kreis der Bankteilhaber. DieGesamtzahl der Mitglieder erreichte damit den Stand von 98.855. Sie alle können sich über die stolze Summe von 2,03 Millionen Euro an Dividenden-zahlungen aus 2015 freuen.

888 Beschäftigte in 63 Bankstellen
Zum Jahreswechsel standen bei den Volksbanken 888 Frauen und Männer in Lohn und Brot. Davon befanden sich 65 in der Ausbildung. Die Themen „Ausbildung“ und „Förderung des eigenen Nachwuchses“ stehen weiterhin hoch im Kurs. Mit 63 Bankstellen verfügen die
Genossenschaftsbanken nach wie vor über ein dichtes Netz an Service-Stützpunkten.

Ihren genossenschaftlichen Förderauftrag haben die Volksbanken in und für die Region auch in 2015 umfangreich gelebt. „Wir fördern die Menschen, wir fördern die Region“, betonte Franz-Josef Konermann. Insgesamt 372.000 Euro wurden an Spenden und Sponsoring für
gemeinnützige Institutionen und Organisationen im Geschäftsgebiet verteilt. „Unser vielfältiges gesellschaftliches Engagement belegt die konsequente Ausrichtung auf unsere Kunden, nicht nur in wirtschaftlicher Sicht“, so Franz-Josef Konermann abschließend.

 Die wichtigsten Kennzahlen (addiert) im Überblick

(Stand: 30.06.2016)

Bilanzsumme: 4,09 Mrd. Euro
Kreditvolumen: 2,84 Mrd. Euro
Einlagenvolumen: 2,81 Mrd. Euro
Dividendenzahlungen: 2,03 Mio. Euro
Mitglieder: 98.855
Neumitglieder: 679
Mitarbeiter: 888
Auszubildende: 65
Bankstellen: 63

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