„Sehen und Gesehen-Werden“ ist lebenswichtig

Die Verkehrswacht des Kreises Steinfurt stellt in Zusammenarbeit mit den Volksbanken im Kreis Steinfurt das neue Dunkelzelt vor

Nachlassende Aufmerksamkeit und die veränderte Wahrnehmung bei Dunkelheit oder Müdigkeit sorgen in den Nacht- und frühen Morgenstunden für ein höheres Unfallrisiko. Dabei ist gutes Sehen und Gesehen-Werden im öffentlichen Straßenverkehr lebenswichtig.

Gesehen werden klingt so, als sei es die Angelegenheit anderer Verkehrs-teilnehmer, eine Person oder ein Objekt zu sehen. Aber schon aus Gründen des Selbstschutzes sollte jeder Verkehrsteilnehmer bestrebt sein, aktiv an diesem Prozess mitzuwirken, und zwar durch die Benutzung einer geeigneten Lichtquelle an seinem Fahrrad und durch das Tragen von heller und möglichst reflektierender Kleidung.

Die Verkehrswacht und die Polizei des Kreises Steinfurt wissen um diesen lebenswichtigen Grundsatz des „Sehen und Gesehen Werdens“ und arbeiten seit Jahren präventiv zusammen. Bereits im Kindergarten weisen die Puppenspieler der Verkehrspuppenbühne der Kreispolizeibehörde auf dieses wichtige Thema hin. Aber nicht nur bei den kleinen Verkehrsteilnehmern sondern auch bei den Senioren wird im  Rahmen der Präventionsarbeit bei Veranstaltungen auf die bestehende Problematik hingewiesen.

Die Vertreter der Kreisverkehrswacht Steinfurt freuen sich gemeinsam mit Vertretern der Volksbanken und der Polizei über die Fertigstellung des Dunkelzeltes. Von links nach rechts: Uta Wienefoet, Volksbank Ochtrup eG, Susanne Hosch und Meinhard Schillharn, Verkehrssicherheitsberater/in der Kreispolizeibehörde, Renate David, Volksbank Greven eG, Peter Gaux, stellvertr. Sprecher der Volksbanken im Kreis Steinfurt, Günter Springer, Geschäftsführer der Verkehrswacht , und Bernd Buskamp, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht

Anlässlich der Verkehrssicherheitstage an den Kaufmännischen Schulen in Rheine und den Technischen Schulen in Steinfurt wurde die Idee geboren, auf das wichtige Thema Sehen und Gesehen mit einem eigenen Projekt hinzuweisen. Ein Dunkelzelt stellt dabei  erwiesenermaßen das ideale Hilfsmittel dar. Dabei handelt es sich um ein völlig dunkles Zelt, in dem der Besucher selbst den positiven Effekt sehen kann, der sich bei der Benutzung geeigneter Kleidung und guter Beleuchtung in der Wahrnehmung des Objektes einstellt.

Die Anschaffung eines solchen Zeltes stellt aber eine große finanzielle Herausforderung dar. Auf der Suche nach geeigneten Sponsoren für ein solches Projekt wurde die Verkehrswacht schnell fündig.

Die Volksbanken im Kreis Steinfurt hatten im Vorfeld bereits die Anschaffung der Anhänger der Jugendverkehrsschule stark unterstützt und damit  dokumentiert, wie wichtig ihnen die Verkehrssicherheitsarbeit ist. Auch bei diesem Projekt leisteten sie einen erheblichen finanziellen Beitrag. Aber nicht nur die Volksbanken unterstützten die Anschaffung. Auch der Kreis Steinfurt beteiligt sich an der Finanzierung des Dunkelzeltes. Als Mitglied der  Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen erhält der Kreis Fördermittel, die er unter anderem für die Anschaffung des Dunkelzeltes einsetzt.

Die Verkehrswacht wird das neu angeschaffte Zelt der breiten Bevölkerung an folgenden Veranstaltungen präsentieren:

Am 18. und 19.04.2015 findet im Rahmen des Lengericher Frühjahrsmarktes in der Gempt-Halle eine Aktion zum Thema „FahrRad aber sicher!“ statt.

Ein weiterer Termin ist am Dienstag, 28.04.2015. Hier wird das Zelt im Rahmen des Verkehrssicherheitstages an den Technischen Schulen in Steinfurt zu sehen ein.

Der nächste Termin ist am 03.05.2015 anlässlich des Maimarktes in Westerkappeln.

Weitere Termine sind geplant und werden frühzeitig bekannt gegeben.

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