Volksbanken im Kreis geben Tipps und Hinweise für Anleger und Urlauber in Griechenland

Rheine/Kreis Steinfurt. Griechenland hat derzeit große Schwierigkeiten, seine Verpflichtungen als Schuldner weiter zu erfüllen. Die Staatsinsolvenz droht. Noch ist unsicher, ob Griechenland weiter Teil des Euroraums bleiben kann oder den Euroraum verlassen wird (Grexit). Welche Auswirkungen hat das für deutsche Sparer und Anleger sowie für die Menschen, die in den nächsten Tagen und Wochen ihren Griechenlandurlaub antreten wollen? Die Volksbanken im Kreis Steinfurt haben fünf wichtige Tipps und Hinweise zusammengestellt.

1.    Wer in Griechenland Urlaub macht, sollte genügend Bargeld mitnehmen. Deshalb ist ein Urlaubskassen-Mix aus Bargeld, BankCard und Kreditkarte sinnvoll. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch Reiseschecks mitnehmen. Wichtig: Die Bargeldausgabe an Urlauber ist in Griechenland aktuell nicht begrenzt. Allerdings können Warteschlangen vor Geldautomaten oder leere Automaten nicht ausgeschlossen werden.

2.    Die Aktienmärkte reagieren auf Unsicherheiten und Veränderungen erfahrungsgemäß kurzfristig stark. Das ist auch im Fall Griechenland so. Langfristige Investments in Aktien und Aktienfonds bleiben aber vernünftig. Wer jetzt investiert, kann zudem von Erholungstendenzen profitieren.

3.    Sparer mit Tagesgeldkonten, Sparbüchern und Sparverträgen der Volksbanken sind weiterhin zu 100 Prozent durch die genossenschaftliche Einlagensicherung abgesichert.

4.    Die weitere Börsenentwicklung kann niemand voraussehen. Aber in Panik seine Wertpapiere zu verkaufen, ist selten ein guter Rat. Erfahrungsgemäß beruhigen sich die Börsen auch nach einiger Zeit. Anlageentscheidungen sollten mit Bedacht getroffen werden.

5.    Auswirkungen auf den Euro: Die europäische Währung bleibt stabil. Griechenland bleibt ein Sonderfall; Ansteckungsgefahren auf andere Länder sind gering. Die Reformprogramme in Portugal, Irland und Spanien zeigen Erfolge. Der Anteil Griechenlands an der Wirtschaftsleistung des Euroraums liegt lediglich bei knapp zwei Prozent.

 

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